Der heutige Name des im Jahr 1989 gegründeten Nationalparks in Australien war Nitmiluk.
Er weist eine Größe von 2921 qkm auf und liegt ganz genau 244 km östlich von Darwin und 32 km von Katherine. Ganz im Norden des Katherine Gorge befindet sich ein atemberaubender Kakadupark, der ebenfalls viel besucht wird. Aber ganz sicher ist der Katherine Gorge, ein sehr beeindruckender Nationalpark, den Australien zu bieten hat. Einen großen Teil des gesamten Nationalparks nimmt der Fluss Katherine ein, er kann ein 12 km langes System aus Schluchten und Wasserfällen vorweisen, dass für die Ureinwohner, die Aborigines, als spirituelle Stätte gilt. Der Fluss Katherine hat sich über die Jahre seinen Weg durch die Sandsteinformationen gebahnt und dabei atemberaubende Landschaftsformationen hinterlassen.
Der Nationalpark Katherine Gorge lässt sich auf die verschiedenen Arten erkunden, die Beliebteste ist aber wohl die Art, mit einem Kanu oder einem Boot den gesamten Park auf eigene Faust zu entdecken.
Viele Besucher nutzen auch die angebotene Möglichkeit, mit einem Helikopter den Nationalpark Katherine Gorge, zu erkunden.
Für geübte Wanderer unter den Besucher ergibt sich auch die Möglichkeit der Erkundung, indem sie sich den erfahrenen Führen in einer Wanderung am obersten Rand der Schluchten anschließen. Die Erlebnisse werden für immer im Gedächtnis der Besucher haften bleiben.
Weiterhin bezeichnend für den Katherine Gorge ist die Tatsache, dass sich das Besucherzentrum des Nitmiluk genau an der ersten Schlucht befindet und mit einladenden Picknickplätzen seine Besucher bezaubern wird. Hier kann man auch, auf verschiedenen Veranstaltungen, sehr viel über die Geschichte und die Ursprünglichkeit der Nationalparks Katherine Gorge erfahren wie beispielsweise, dass der Nitmiluk an die Ureinwohner Australien offiziell zurückgegeben worden ist. Eine erste Geste der Versöhnung und Wiedergutmachung wollte die australische Regierung wohl damit dokumentieren, ob es gelungen ist, wird immer das Geheimnis der stolzen Aborigines bleiben. Sie waren es auch, die ihm seinen ursprünglichen Namen Nitmiluk zurückgegeben haben. Nitmiluk bedeutet nur ganz nebenbei in der Sprache der Aborigines soviel wie. Das Land der Zikaden. Besonders in dem ehemals heiligen Land der Aborigines ist deutlich die Kultur der Einheimischen zu spüren und man kann sie auf den Exkursionen täglich aufs Neue entdecken. Auch findet man nur hier in Australien eine solch große Anzahl an den bekannten und beeindruckenden Felsmalereien, die so typisch für die Ureinwohner von Australien sind.
Im Grunde genommen kann man den Nitmiluk eigentlich als Schauplatz für das Erleben von unzähligen Abenteuern bezeichnen. Seine einzigartige und felsige Landschaft, seine dramatisch und sehr beeindruckend wirkenden Wasserfälle und die besonders grün wirkenden Schluchten, machen ihn zu einem besonderen Erlebnis für jeden Naturliebhaber schlecht hin. Er beherbergt eine Unzahl an exotisch anmutenden Pflanzenarten und ebenso eine große Anzahl an Tierarten der verschiedensten Gattungen.
Die Wasserfälle im Nitmiluk sind aber wohl die Meistbesuchten in ganz Australien und sind mit den unterschiedlichsten Namen versehen worden. Beispielsweise als sehr beeindruckend gilt der Edith Falls, der im eigentlichen Sinn gar kein Wasserfall sondern ein mit Pflanzenumsäumter natürlicher Pool inmitten des Busches ist, der aber durch einen Wasserfall gespeist wird. Wenn man sich auf eine 9 km lange Wanderung begeben wird, dann erreicht man oberhalb des Pools, den Wasserfall, der sich auch als Pool entpuppt, allerdings mit einem Abfluss in den Edith Falls, oder wie die Aborigines ihn bezeichnen, in den Leliyn.