Reisen Australien


Reisen Australien - Naturparadiese erleben



Australiens Naturparadiese - ein Begriff, der zum Träumen anregt. Denn der Kontinent auf der anderen Seite der Erde verfügt über Naturwunder, die so zahlreich und unbeschreiblich schön sind, dass jeder Europäer nur ins Schwärmen geraten kann. Hier sollen nun einige der wichtigsten Naturschönheiten Australiens beschrieben werden. Die weite Reise ist auf jeden Fall für jeden Naturfan lohnenswert, da sich in Australien völlig neue Welten eröffnen. Fremde Tiere und Pflanzen und eine Weitläufigkeit der Landschaft, die ihresgleichen sucht.

Vor der Ostküste Australiens liegt eines der berühmtesten Naturparadiese der Welt - und eines der gefährdeten zugleich. Das Great Barrier Reef ist ein Korallenriff, das seinesgleichen sucht. Das Great Barriere Reef ist seit 1981 Weltnaturerbe. 2 300 Kilometer ist die Fläche dieses Korallenriffs, es ist damit das größte auf der ganzen Welt. Vor allem besticht es jedoch durch die einzigartige Meeresflora und -Fauna, die es dort gibt. Unheimlich viele seltene Fische in den prächtigsten Farben besiedeln das Great Barrier Reef. Dazu kommen die vielen Korallenbänke, die sich über die Jahrhunderte zu einem zusammenhängenden Teppich formten. Das Great Barriere Reef ist eines der Traumziele dieser Welt und sollte bei einem Australien-Aufenthalt unbedingt besucht werden.

Der Ayers Rock, auch in der Sprache der einheimischen Aborigines „Uluru“ genannt, ist das zweite Naturmonument Australiens, das jeder kennt. Der Berg, der mitten in der Australischen Wüste so exponiert steht, wurde zum Motiv zahlloser großartiger Bilder. Der Ayers Rock ist ein wahrer Megalith in der australischen Landschaft, der besonders bei Sonnenauf- und Untergang durch seine rote Färbung beeindruckt. Dann kann jeder Besucher des Berges nachempfinden, warum der Uluru für die Aborigines heilig ist. Es ist einfach atemberaubend dieses Schauspiel mitzuerleben, Der Ayers Rock kann auch bestiegen werden. Der Aufstieg ist allerdings durchaus steil und anstrengend.

Auch die Opalminen von Cooper Pedy gehören zu den Natur-Highlights Australiens. Ganz im Süden der Australischen Wüste befinden sich diese Abbaustätten, von denen zahlreiche heute auch besichtigt werden können. Cooper Pedys Einwohner lebten früher sogar teilweise unter Tage. Die wundervollen Opale können in Museen und auch direkt nach dem Abbau von Touristen betrachtet werden.

Besonders empfehlenswert sind folgende australische Nationalparks.

An erster Stelle ist der Kakadu Nationalpark zu nennen. Dort leben nicht nur die namensgebenden Vögel, sondern auch zahllose andere Tierarten. Der Nationalpark befindet sich im Norden Australiens in der Nähe der Großstadt Darwin. 280 verschiedene Vogelarten leben insgesamt im Kakadu Nationalpark. Auch die auf Felsen gezeichneten Bilder der Australischen Ureinwohner beeindrucken. Sowohl wegen ihnen als auch wegen der Artenvielfalt ist der Kakdu Nationalpark Weltnaturerbe.

Der Purnululu Nationalpark befindet sich im Westen von Australien und begeistert durch ganz spezielle Felsformationen. Die Berge heißen Bungle Bungles und sind Kegelberge. Das Besondere an ihnen sind allerdings die schwarz-orange-farbenen Streifen, die sich daraus ergeben, dass sich Kieselerde und Sandstein mischen. Auch hier lebten einst viele Aborigines, für deren Traumpfade die Berge eine große Bedeutung hatten.

Etwas ganz Besonderes ist auch der australische Regenwald. Nicht umsonst ist auch er Weltnaturerbe, denn eine so große Fläche intakten gemäßigten und subtropischen Regenwaldes findet man sonst nirgends auf der Erde. Der Regenwald ist ein echtes Naturparadies, das jeder Urlauber auch im Osten Australiens besuchen kann. Hier findet er die typische Artenvielfalt Australiens vor. Unzählige Vögel leben dort ebenso wie Amphibien und Reptilien. Auch die Flora ist nicht zu überbieten. Zwischen dem undurchdringbarem Grün der Bäume wachsen allerlei Blumen, die schon auf Grund ihres exotischen Aussehens begeistern.

Wer Haie mag, der ist in der Haifischbucht vor der westaustralischen Küste richtig. Dort kommen die scheuen Jäger der Meere immer wieder vorbei. Es werden auch geführte Tauchgänge ermöglicht. Nicht selten hat hier für einen Menschen die Faszination Haie begonnen.

Australien bedeutet nicht nur das Festland, auch viele Inseln haben echte Naturparadiese zu bieten.
So zum Beispiel Tasmanien, wo der Tasmanische Teufel lebt, ein unheimlich scheues, aber auch aggressives Tier, das in der Fauna seinesgleichen sucht. Da sich nach Tasmanien wenige Touristen „verirren“ ist die Natur nahezu unberührt und ein ganz besonderes Erlebnis.

Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und befindet sich auf der Höhe von Brisbane vor der ostaustralischen Küste. Sowohl die enormen Sanddünen als auch das vulkanische Gestein, das auf Fraser Island vorkommt, begeistern den Besucher der Insel.

Wer es dagegen kälter mag, der sollte Macquerie Island besuchen. Die Insel befindet sich zwischen Tasmanien und der Antarktis und ist für ihre Vogelwelt berühmt. Hier leben beispielsweise sowohl Königs-, als auch Esels- und Haubenpinguine. Aber auch Albatrosse, Skuas, Möwen, und Sturmvögel sind an den Steilwänden verbreitet. Jedes Jahr im Herbst treffen außerdem die Seeelefanten aus der Antarktis ein.

Australien ist wirklich in allen seinen Teilen ein Naturparadies, das auch von uns Europäern entdeckt werden sollte.